Muskelkater und Steifheit bei Pferden: Wie können Sie die Erholung unterstützen?
Ein Pferd kann Ihnen nicht sagen, dass seine Muskeln nach intensivem Training, einem Wettkampf oder anderer körperlicher Aktivität schmerzen. Vielleicht bemerken Sie es daran, dass Ihr Pferd bei der nächsten Trainingseinheit steif wirkt oder beim Rausbringen auf die Weide weniger begeistert ist als sonst.
Ein gewisses Maß an Entzündung in den Muskeln gehört zur Anpassung an das Training. Gutes Training, ausreichend Erholung und eine geeignete, ausgewogene Ration sind jedoch wichtig, um die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Erholung Ihres Pferdes kurz- und langfristig zu unterstützen.
Wie reagieren Muskeln auf Bewegung?
Bei körperlicher Aktivität entstehen kleine Entzündungen im Muskelgewebe und Stresshormone werden ausgeschüttet. Entzündungen sind die Schutzreaktion des Körpers auf Störungen der Gewebehomöostase, also des Prozesses, durch den der Körper einen stabilen Zustand im Gewebe aufrechterhält.
Diese Entzündungsreaktion ist notwendig für Anpassungen infolge des Trainings, wie etwa den Muskelaufbau.
Pferde bilden durch Training keine neuen Muskelzellen. Stattdessen entwickeln sich die vorhandenen Muskelzellen weiter und werden als Reaktion auf die durch Bewegung verursachten leichten Entzündungen stärker. Dieser Prozess wird als Muskelhypertrophie bezeichnet. Das Gegenteil, die Atrophie, tritt ein, wenn die Muskelmasse abnimmt.
Beim Training Ihres Pferdes geht es darum, den Muskelaufbau zu unterstützen und gleichzeitig übermäßige Entzündungen zu vermeiden. Zu starke Entzündungen können Schwellungen, Wärme, Schmerzen und eine verminderte Funktion verursachen. Anhaltende oder nicht abklingende Entzündungen können außerdem zu unnötigen Schäden an Muskelzellen führen.
Zwei Arten von Muskelkater
Wenn die Muskeln bis an ihre Grenzen belastet werden, können Muskelkater und Steifheit auftreten. Man unterscheidet zwei Arten von Muskelkater: früh einsetzenden und verzögert einsetzenden Muskelkater. Früh einsetzender Muskelkater ist ein brennendes Gefühl in den Muskeln, das während oder kurz nach der Belastung auftritt. Er wird durch eine Ansammlung von Milchsäure in den Muskeln verursacht, die die Nervenenden stimuliert und zu Schmerzen führt.

Milchsäure ist ein Nebenprodukt, das entsteht, wenn Glukose (Zucker) in Energie umgewandelt wird. Dieses Abfallprodukt wird in der Leber abgebaut. Wird mehr Milchsäure produziert, als die Leber abbauen kann, sammelt sie sich in den Muskeln an und führt beim Pferd zu einer Azidose. „Sobere“-Pferderassen haben pro Kilogramm Körpergewicht weniger Blut. Daher neigen diese Pferde beim Training eher zu einer Azidose. Sie können nicht genug Sauerstoff zu den Muskeln transportieren und Abfallprodukte abführen, sodass sich diese schneller in den Muskeln ansammeln.
Wenn du die Aktivität in der zweiten Dressurprüfung steigern und die Ausdauer deines Pferdes verbessern möchtest, findest du hier einige Tipps:
- Beginne immer mit einem angemessenen Aufwärmen.
- Trainiere nicht zu lange und baue Intervalltraining ein: Dabei wechseln sich kurze Phasen intensiver Bewegung mit Ruhephasen ab, in denen sich die Muskeln erholen können.
- Beginne jeden Tag mit Hartog Digest. Diese Raufuttermischung enthält Diamond V-Hefekultur. Die Diamond V-Hefekultur erhöht den Hämoglobinspiegel im Blut, sodass mehr Sauerstoff transportiert und Milchsäure effizienter aus den Muskeln abtransportiert werden kann. Sie unterstützt die Herzfrequenz des Pferdes, die nach dem Training schneller wieder auf den Normalwert zurückkehrt.
- Beende das Training immer mit einem angemessenen Cool-down.
Überanstrengung vermeiden
Eine weitere Form von Muskelschmerzen ist der verzögert einsetzende Muskelkater. Diese Art von Muskelsteifheit tritt 24 bis 48 Stunden auf, nachdem du deinem Pferd viel abverlangt hast. Beim nächsten Training fühlt sich das Pferd steif an. Mikrorisse in den Muskelzellen werden mit Aminosäuren repariert, die sich mit dem Mörtel zwischen Bausteinen vergleichen lassen. Die Zellwand wird dicker und stärker, wodurch ihre Belastbarkeit zunimmt. Übertrainierte Pferde haben nicht genug Zeit, sich zu erholen. Sie werden dadurch nicht stärker, sondern sind aufgrund der Überanstrengung anfälliger für Verletzungen.
Die Kombination aus POWERSTART® und Diamond V in Hartog Digest unterstützt die Entwicklung des Muskelgewebes und hilft gegen Steifheit. Diese Raufuttermischung wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und verbessert die Proteinverwertung, indem sie die Stickstoffbindung in den Darmbakterien fördert. Die Hefekulturen fördern die Zelluloseverdauung, indem sie zelluloseabbauende Bakterien stimulieren und das Wachstum unerwünschter Bakterien hemmen. Die bei der Zelluloseverdauung freigesetzten flüchtigen Fettsäuren unterstützen die Ausdauer bei der Leistung. Die verbesserte Verdauung und Energieverwertung einerseits und die geringere Mobilisierung von Fettsäuren während des Trainings andererseits führen zu einem niedrigeren Milchsäurespiegel im Blut. Dadurch kann sich das Pferd schneller von Anstrengung, Verletzungen und Stress erholen.
5 Tipps, damit sich die Muskeln schneller erholen:
- Gönne dem Pferd nach intensiver Anstrengung mindestens 24 Stunden Ruhe (mit Bewegung).
- Sorge für ausreichend Trinkwasser und rege die Wasseraufnahme an, indem du Hartog Recovery-Kräuterpüree mit zusätzlichen Elektrolyten in die Ration mischst.
- Beginne immer mit einem Aufwärmen. Es fördert die Durchblutung und wärmt die Muskeln auf.
- Beende das Training mit einer Abkühlphase, damit sich die Muskeln allmählich erholen können.
- Sorge für eine ausreichende Versorgung mit Proteinen/Aminosäuren, die als Bausteine für die Reparatur der Muskelzellen benötigt werden.
Fakten und Belege zu den Vorteilen der Diamond V-Hefekultur findest du auf diamondv.com.
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Wann du den Tierarzt rufen solltest
Ist dein Pferd sehr steif, bewegt es sich nur ungern, schwitzt es oder hat es nach dem Training dunklen Urin? Dann könnte mehr dahinterstecken als normaler Muskelkater. Wende dich sofort an deinen Tierarzt.
Du bist dir nicht sicher, ob die Ration deines Pferdes sein Training unterstützt? Bitte um eine kostenlose Fütterungsberatung.